Mineralische vs. „herkömmliche“ Sonnencremes – was ist der Unterschied? Was ist besser?

//Mineralische vs. „herkömmliche“ Sonnencremes – was ist der Unterschied? Was ist besser?

Der Großteil der zertifizierten naturkosmetischen Sonnencremes enthält mineralische UV-Filter, die meist mit Titaniumoxid- oder Zinkoxidpartikeln eine Schicht auf der Haut bilden, die die Sonnenstrahlen wie ein Spiegel zurückwirft. Der Wirkmechanismus ist dabei rein physikalisch und oberflächlich, weswegen viele mineralische Sonnencremes auch eine weiße Schicht auf der Haut hinterlassen und das Gefühl „nicht richtig einzuziehen“.
Vorsicht beim Kauf: Einige mineralische Sonnencremes arbeiten mit Nanopartikeln. Diese könnten möglicherweise in die Haut dringen und Schäden anrichten. Genauere Folgen für Umwelt und die Gesundheit sind noch nicht erforscht, weswegen es sich empfiehlt mineralische Sonnencremes zu kaufen, die auf Nano-Partikel verzichten.
Im Gegensatz dazu wirken Sonnencremes mit chemischen UV-Filtern in der Haut. Sie dringen in die oberen Schichten ein und verwandeln die UV-Strahlung der Sonne in Wärmeenergie um. Chemische UV-Filter können Allergien auslösen und hormonell wirken.
Bei Beiden gilt: teuer bedeutet nicht gleich gut. Sehen Sie sich die Inhaltsliste an und informieren Sie sich bei Bedarf. Auch Parfum oder Alkohol kann bei empfindlicher Haut zu Reizungen führen. Wichtig ist vor allem eine ausreichende Menge und der Haut entsprechenden Lichtschutzfaktor aufzutragen!

2019-06-27T09:01:54+00:00Donnerstag, 11. Juli 2019|Kategorien: Health Trends|0 Kommentare

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